Lesetipp, Buch: “Leben mit einem Chamäleon. Endometriose – mehr als nur Bauchschmerzen“ von Johanna Helen

Dieses Buch wurde uns von der Autorin, Johanna Helen, im Rahmen der Vorbereitung für unseren Infoabend am 26.02.2014 in Halle (Saale) zugeschickt. Es wurde im Shaker Media Verlag im Mai 2011 veröffentlicht, seit Oktober 2013 gibt es eine erweiterte und aktualisierte Auflage als eBook Version.

Nachfolgend ein kurzes Interview mit der Autorin, Johanna Helen, in dem sie auf unsere 5 kurzen Fragen eingeht.

Frage 1: Johanna, wie bist du auf die Idee gekommen, ein Buch über deine persönliche Erfahrungen mit Endometriose zu schreiben? Ausschlaggebend war das juristische Vorgehen gegen meine damalige Frauenärztin. Ich hatte die Vision, für Gerechtigkeit zu kämpfen: Für mich, aber auch für all die anderen tausend Frauen, denen ähnlich ergangen ist. Naiv träumte ich davon, mit dem Schadensersatzgeld ein Superevent für Endofrauen zu organisieren. Als ich mich von dieser Vision verabschieden musste, war mir klar, dass ich es bei meiner Niederlage nicht belassen konnte. Also setzte ich mich hin und fing an zu schreiben.

Frage 2: Welche Erwartungen an das Buch hattest du bzw. wurden deine Erwartungen erfüllt? Anfangs hatte ich keine großen Erwartungen. Dann nahm das Projekt plötzlich Form an, und ich hatte den Anspruch, besonders meinen Gastautorinnen gegenüber, ein wirklich gutes Buch auf den Weg zu bringen. Ich kann sagen, dass bis auf einen fehlenden Beitrag das Buch genauso geworden ist, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Frage 3: Was bedeutet das Buch für dich? Unbeschreiblich viel. Es war eine Überwindung den Weg zu gehen, aber jedes positive Feedback bringt mir ein Stückchen Heilung.

Frage 4: Wer hat dich bei der Arbeit an deinem Buch unterstützt? Es haben mich einige tolle Frauen unterstützt, denen ich ewig dafür dankbar sein werde.

Frage 5: Ganz kurz: Was erwartet die Leser in deinem Buch? Das Buch besteht aus zwei Teilen: In dem ersten Teil beschreibe ich meine persönliche Erfahrungen und Entwicklungen im Umgang mit der Krankheit. In Teil zwei finden sich verschiedenste Beiträge von Ärztinnen, Therapeutinnen und Frauen, die alle einen Bezug zum Thema Selbstheilungskräfte haben.

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Vielen lieben Dank, liebe Johanna.

Persönlich kann es Ihnen nur empfehlen, es ist in vielerlei Hinsicht eine Bereicherung. Informativ und mit Humor ganz angenehm zu lesen. Wer es schon gelesen hat, gerne freue ich mich über Ihre Erfahrungsberichte und/oder Fragen.

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