Impressionen 3. „EndoMarch“ 19. März 2016/- Team Germany in Halle (Saale)

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Bereits zum dritten Mal fand am 19. März 2016 der „EndoMarch„,  ein Aktionstag rund um die Erkrankung Endometriose, statt. Veranstaltungsort war die Christliche Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe in Halle an der Saale.

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Dank durchdacht platzierte Plakate und Wegweiser fanden sich die rund dreißig Teilnehmer des EndoMarch, welche teils mehr als 500 Kilometer Anreise in Kauf nahmen, schnell am Veranstaltungsort zurecht. Nicht nur die Geleitwege wurden vom Team des Universitätsklinikums Halle bestens organisiert. Die von den Mitarbeitern geschaffene Atmosphäre, optimal gestaltete Räumlichkeiten und das hervorragende Speisen- Büfett bildeten einen mehr als angemessenen Rahmen für den Aktionstag. Insgesamt erstreckte sich die Veranstaltung über zwei Etagen des Gebäudes. Ein Raum im oberen Bereich wurde für Referate genutzt, in der unteren Ebene befanden sich Infobereiche und Verpflegung. „Alles war sehr ansprechend und einladend gestaltet und ich möchte mich ausdrücklich für diese gute Arbeit bedanken“, fasst es Initiatorin Tilia zusammen.

Umfangreiches Programm

Das Ziel der Veranstaltung war es, Betroffene, deren Angehörige oder Interessierte sowie medizinische Mitarbeiter bereichsübergreifender Fachkompetenzen über die jeweiligen Ausprägungen der Endometriose aufzuklären. Zudem kamen aktuelle Entwicklungen hinsichtlich Diagnostik, Behandlung und Selbsthilfe zur Sprache. Nach einer Begrüßung durch Prof. Dr. med. Christoph Thomassen, Direktor der Universitätsfrauenklinik Halle (Saale), referierte Dr. med. Eva Kantelhardt zu den Möglichkeiten operativer Therapien. Es folgten Dr. med. Solvier Köller mit einem Vortrag zum Thema Fertilität (Fruchtbarkeit) und Dr. med. Dörte Meisel, eine niedergelassene Gynäkologin, die über Therapieansätze in ihrer Praxis berichtete. Abgerundet wurde die Vortragsreihe von Oberärztin Dr. med. Lilith Flotter, die über Schmerztherapie referierte, und Chefarzt Dr. med. Claus Peter Cornelius von der Kurklinik in Bad Schmiedeberg, der verschiedene Rehabilitationsangebote aufzeigte. Die Teilnehmer beteiligten sich aktiv in Form von Fragen und nutzten so die Chance, hilfreiche Impulse rund um Endometriose zu erhalten.

Einziger Wermutstropfen: Die vorhandenen Infostände und kleinen Workshops fanden leider kaum Beachtung, da sie auf dem Programm-Flyer nicht erwähnt waren. So hätten Therapeuten aus Bad Schmiedeberg etwa gerne die Möglichkeiten einer Bewegungstherapie zur Endometriose aufgezeigt, wurden jedoch fast nicht wahrgenommen. „Das bedauere ich wirklich sehr“, betont die Organisatorin.

„Nach dem Essen hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich auszutauschen und sich auch zur Selbsthilfe zu informieren“, berichtet Tilia, die das Programm aufgrund einer schwierigen Schwangerschaft seinerzeit nicht aktiv mitgestalten konnte. Aufgrund einer Babypause organisiert sie auch den vierten EndoMarch (2017) nicht selbst, möchte sich aber spätestens zur fünften Veranstaltung im Jahr 2018 wieder aktiv engagieren.

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