Aus Netzwerk Endometriose wird Endometriose Dialog e.V.

Viele Jahre hat sich der ehrenamtliche Zusammenschluss „Netzwerk Endometriose“ für die Belange von Betroffenen eingesetzt. Nun vollzogen die Verantwortlichen einen bedeutsamen Schritt: die Gründung eines eingetragenen Vereins. Im Kern bleiben die Aufgabengebiete bestehen. Allerdings werden die Aktivitäten nun verstärkt und überregional ausgebaut.

Positionspapier legt grundsätzliche Ausrichtung des Vereins fest

Der neu gegründete Endometriose Dialog e.V. betätigt sich im Wesentlichen auf den Gebieten Aufklärung, Selbsthilfe und Öffentlichkeitsarbeit. Im Bereich der Aufklärung möchte der Verein dafür sorgen, die immer noch weitgehend unbekannte Frauenerkrankung Endometriose stärke ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zur rücken. Dies soll fachlich korrekt, qualitativ hochwertig sowie über Medien und Veranstaltungen erfolgen. Ein Teilziel ist es hierbei auch, dass die Erkrankung aus medizinisch-therapeutischer Sicht ganzheitlicher betrachtet wird.

Im zweiten Betätigungsfeld, der Selbsthilfe, möchte der Endometriose Dialog e.V. den Erfahrungsaustausch unter Betroffenen stärken und Selbsthilfegruppen in allen Fragestellungen unterstützen. Zudem ist es das Ziel, die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Selbsthilfegruppen und weiteren Beteiligten aus Wissenschaft, Forschung, Medizin und Politik zu fördern.

Das dritte Aufgabengebiet ist die Öffentlichkeitsarbeit. Hier wird der Verein verschiedene Veranstaltungen zur Endometriose organisieren und begleiten. Dies erfolgt unter anderem mit eigenen Vorträgen, Messeständen und Informationsmaterial. Die Aktivitäten beschränken sich nicht auf die Region (Sachsen), sondern werden auf bundesweiter und sogar europäischer Ebene stattfinden. Des Weiteren soll die Aus- und Weiterbildung von Medizinern in puncto Endometriose optimiert werden. Der Verein stellt hierfür seine Publikationen und seine umfangreichen Praxiserfahrungen zur Verfügung.

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