Pressemitteilung Endometriose: Hashtag soll für Aufmerksamkeit im Netz sorgen

Hashtags erhöhen die Reichweite von Beiträgen in sozialen Medien signifikant. Für das ehrenamtliche Netzwerk Endometriose war es daher naheliegend, einen eigenen Hashtag ins Leben zu rufen. Unter #wirsindendo sollen Posts und Tweets künftig sichtbarer werden. Die Initiatoren möchten auf diese Weise dem Ziel näher kommen, die relativ unbekannte Frauenerkrankung in der Öffentlichkeit präsenter zu machen. Betroffene können hiervon nur profitieren.

Höhere Reichweite soll Erkrankten helfen

Millionen von Frauen leiden hierzulande an Endometriose, einer Wucherung der Gebärmutterschleimhaut. Die Folgen sind starke Schmerzen und negative psychische Begleiterscheinungen. Ein einigen Fällen bleibt auch der Kinderwunsch unerfüllt. Wie die Erkrankung entsteht und ob sie sich vollständig heilen lässt, ist wissenschaftlich noch nicht geklärt. Erschwerend kommt hinzu, dass weite Teile der Bevölkerung noch nie von Endometriose gehört haben. Dies wiederum führt dazu, dass die Krankheit häufig erst nach mehreren Jahren korrekt diagnostiziert wird. Dem geht ein unnötig langer Leidensweg mit falschen Therapien voraus. Das Netzwerk Endometriose hat es sich zum Ziel gesetzt, diesen Umstand zu ändern. Der ehrenamtliche Zusammenschluss setzt daher alles daran, die Bekanntheit der Frauenerkrankung zu steigern. Einen wichtigen Kommunikationskanal stellt hierbei das Internet dar.

Engagement der Beteiligten erforderlich

Auf seiner Webseite fordert das Netzwerk Endometriose bereits seit Längerem dazu auf, das Hashtag #wirsindendo verstärkt einzusetzen. Ziel sei es einerseits, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Auf der anderen Seite soll Betroffenen Mut gemacht werden, über Ihre Krankheit zu sprechen. „Es soll aufgezeigt werden, dass Endometriose weitaus mehr bedeutet, als Unterleibsbeschwerden“, so die Initiatoren der Aktion. Unter einem zentralen Schlagwort solle „die ganze Vielfalt der Erkrankung mit ihren Licht- und Schattenseiten“ deutlich gemacht werden.

Neben den Betroffenen sind auch Angehörige, Freunde, Bekannte, Mediziner, Forscher, Blogger und Autoren dazu aufgerufen, das Hashtag in den sozialen Medien einzusetzen, wenn es um Endometriose geht. Anderen Nutzer ist es hierdurch möglich, Beiträge und Diskussionen anhand des Hashtags zu finden, zu teilen oder sich selbst am Austausch zu beteiligen.

#wirsindendo